Pizzastein Test
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Grundsätzlich kann man jeden Brotbackstein auch zum Backen von Pizza nutzen. Doch speziell für Pizza gibt es auch Modelle, die sich etwas besser geeignet sind. Während einige Backsteine sich aufgrund ihrer glatten Oberfläche eher Allrounder sind, sind die raueren Schmamotteplatten besonders für Pizza geeignet..
Und auch bei der Dicke des Materials gibt es Unterschiede. Dünne Steine (1,5 - 2 cm) eignen sich prima für Brot und Brötchen. Möchte man jedoch mehrere Pizzen nacheinander backen, sollte man zu einem dickeren Stein (mindestens 3 cm) greifen. Diese Modelle speichern die Hitze länger und ermöglichen so eine längere Nutzung ohne Aufheizpausen.
Lesen Sie weiter: Pizzastein für den Backofen (umfangreicher Artikel bei Kuechenkoala.de)

Durch die unbeschichtete Oberfläche von Schamotte oder Cordierit nimmt der Stein Feuchtigkeit besser auf und der Boden der Pizza wird knuspriger. Da die Oberfläche nicht behandelt ist, kommt es hierbei jedoch schneller zu Verfärbungen durch Mehl oder Tomatensauce. Hierbei handelt es sich jedoch nur um optische Mängel, die auf die Backeigenschaften keinen Einfluss haben.
- Ein guter Pizzastein ist einfach zu nutzen - er ist nicht zu schwer, speichert jedoch trotzdem lange die Hitze (3 cm Höhe).
- Die Hitze wird gleichmäßig abgegeben (Schamotte, Cordierit).
- Die Reinigung geht leicht von der Hand - hierbei hilft eine glatte Oberfläche.
- Im Idealfall gehört zum Pizzastein auch ein brauchbarer Pizzaschieber.
Platz 1: Der Vesuvo Pizzastein
Der Pizzastein des Lübecker Herstellers Vesuvo gab es in drei Stärken. Die mittlere Variante (3 cm) eignete sich ideal als Pizzastein.
Die Grundfläche war ausreichend groß dimensioniert (38 × 30 cm) und ermöglichte schöne, große Pizzen. Zum Lieferumfang gehörte neben dem Cordierit Pizzastein noch eine praktische Pizzaschaufel.
Das Material nahm die Feuchtigkeit gut auf und es gelangen knusprige Pizzaböden. Inzwischen ist dieses Set nicht mehr erhältlich - die nächstliegende aktuelle Alternative aus demselben Material ist mit 38 x 30 x 1,5 cm nahezu baugleich und ebenfalls inklusive Pizzaschaufel.
- Große Grundfläche.
- Gleichmäßige Hitzeabgabe.
- Gute Ergebnisse, einfache Reinigung.
- Oberfläche ist nicht beschichtet - Verfärbungen sind möglich.
Platz 2: Der Rommelsbacher Brotbackstein
Das Set von Rommelsbacher ist auf den ersten Platz bei unserem Brotbackstein Test gekommen – dort mit Fokus aufs Brotbacken. Beim Pizzastein Test liegt es jedoch etwas weiter hinten.
Das liegt primär am dünnen Pizzastein aus natürlicher Schamotte. Die Qualität des Materials und die Verarbeitung ist gut. Allerdings speichert der Stein die Hitze aufgrund der Materialdicke nicht so lange wie die Mitbewerber. Die Pizzaschaufel hat sich bewährt und stellt ein funktionales Zubehör dar.
Das Aufheizen des Brotbacksteins geht schnell. Im Praxistest konnten wir zwei kleine Pizzen schnell nacheinander backen, wobei die erste vom Ergebnis mehr überzeugen konnte. Die Grundfläche (35 x 35 cm) ermöglicht normale, runde Pizzen.
Das Material ist hinsichtlich der Reinigung und Pflege ziemlich anspruchslos. Pizzarückstände entfernt man am besten mit einem Messer oder einem Ceranfeld-Schaber.
- Kurze Aufheizdauer.
- Gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
- Gute Ergebnisse, einfache Reinigung.
- Relativ dünn, kleine Grundfläche.
- Ohne Beschichtung, dadurch sind Verfärbungen möglich.

Platz 3: Der Weber Pizzastein
Den dritten Platz belegt der Weber Pizzastein. Hierbei handelt es sich um einen echten Allrouder, denn ursprünglich ist der Stein für die Nutzung auf einem Weber Grill vorgesehen. Doch auch im Backofen macht die heiße Platte eine gute Figur.
Beim Weber-Pizzastein kommt Cordierit zum Einsatz, wodurch der Brotbackstein relativ leicht ist. Das liegt jedoch auch an der dünnen Materialstärke.
Wir haben das runde Modell getestet - es gibt allerdings auch eine rechteckige Version. Hinsichtlich der Backeigenschaften gibt es jedoch keinen Unterschied. Die runde Version hatte einen Durchmesser von 36,5 cm und war daher ideal für runde, gleichmäßige Pizza geeignet. Das damals getestete Modell ist inzwischen nicht mehr erhältlich - Weber führt aber weiterhin ein rundes 36-cm-Nachfolgemodell (glasierter Cordierit, ca. 2,5 kg) im aktuellen Sortiment.
Das Aufheizen des Pizzasteins geht wirklich schnell und die Hitze wird gleichmäßig abgegeben. Ein Ärgernis sind die Verfärbungen, die sich leider nur mühsam entfernen lassen.
- Cordierit sorgt für Kurze Aufheizdauer und speichert die Hitze lange.
- Gute Ergebnisse: knuspriger Boden.
- Kompatibel mit dem Weber Grill.
- Im Vergleich zu den Mitbewerbern klein und dünn.
- Ohne Beschichtung, wodurch dauerhafte Verfärbungen entstehen können.